Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

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Nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität von Prostatakarzinompatienten auf der Grundlage multimodaler Bewegungsprogramme in der Nachsorge

Die Zielsetzung der ProCaLife-Studie (Prostate Cancer and Quality of Life) ist die Evaluation multimodaler Bewegungsprogramme für Prostatakarzinompatienten in der Nachsorge.

Die in den kooperierenden Akut- und Rehabilitationskliniken rekrutierten Patienten werden in einem randomisiert-kontrollierten Studiendesign zwei Interventionsgruppen (bewegungs- und verhaltensorientiertes Programm vs. bewegungsorientiertes Programm) oder einer Kontrollgruppe zugeordnet.

Die multimodalen Bewegungsprogramme der Interventionsgruppen erstrecken sich jeweils über einen Zeitraum von sechs Monaten und umfassen zwei Trainingseinheiten pro Woche.

Zu drei Messzeitpunkten (vor, nach und sechs Monate nach der Intervention) werden ausgewählte psychosoziale, urologische, physiologische und aktivitätsbezogene Outcome-Parameter erhoben.

Die indikationsspezifische Lebensqualität der teilnehmenden Patienten, erhoben anhand der Fragebögen EORTC QLQ-C30 und QLQ-PR25, stellt den primären Endpunkt der ProCaLife-Studie dar.

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Projektleiter
Prof. Dr. Lutz Schega
Projektmitarbeiter
Prof. Dr. Martin Schostak
Prof. Dr. Jörg Frommer
Tim Becker
Laufzeit
 01.10.2013 - 31.12.2015
Mittelgeber
Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung & Forschungsförderung
Kooperationspartner
 

Krebs1

Krebs2

Publikationen:

Schega, L., Törpel, A., Hein, N., Napiontek, A., Wenzel, C. & Becker, T. (2015). Evaluation of a supervised multi-modal physical exercise program for prostate cancer survivors in the rehabilitation phase: Rationale and study protocol of the ProCaLife study. Contemporary Clinical Trials, 45(B), 311-319.

Becker, T., Törpel, A. & Schega, L. (2015). Zur Validität des 6-Minuten-Gehtests bei Prostatakarzinompatienten in der Nachsorge. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 66(7/8), 191.

Becker, T., Wenzel, C. & Schega, L. (2014). Evaluation eines bewegungs- und verhaltensorientierten Nachsorgeprogramms für Prostatakrebspatienten: Konzept der ProCaLife-Studie. Bewegungstherapie und Gesundheitssport, 30(5), 233.

 

Letzte Änderung: 13.03.2017 - Ansprechpartner: M. A. Tim Becker
 
 
 
 
Aktuelles
Promotion Alexander Törpel
Am 07.12. hat Alexander Törpel (Dr. phil.) seine Doktorarbeit zum Thema ‚Zum Einsatz der intermittierenden normobaren Hypoxie in Kombination mit einem Kraftausdauertraining zur Gesundheitsförderung‘ erfolgreich verteidigt und seine Promotion mit dem Prädikat summa cum laude abgeschlossen. Gratulation!

Betreuer: Lutz Schega (Lehrstuhl Gesundheit und körperliche Aktivität)

Markerloses Bewegungs-Tracking: Abschlussarbeiten und Studienprojekte
Der 6x6 Meter große multimodale Bewegungsraum bietet vielfältige Anwendungen in diversen präventiven und rehabilitativen Anwendungsfeldern des Sports. Hierbei können sowohl biomechanische und motorisch-bewegungswissenschaftliche als auch verhaltens- und kognitionswissenschaftliche Fragestellungen aufgeklärt werden.
Aktuell sucht der Lehrstuhl Gesundheit und körperliche Aktivität interessierte Studierende, die sich vor einem technischen und/oder bewegungswissenschaftlichen Hintergrund mit unterschiedlichen Fragestellungen rund um den multimodalen Bewegungsraum beschäftigen möchten. 
Weitere Informationen findet Ihr hier.

Alexander Törpel gewinnt den Nachwuchspreis der dvs-Sektion Trainingswissenschaft 2017
Bei der diesjährigen Jahrestagung der dvs-Sektion Trainingswissenschaft in Mainz, die vom 20. bis 22.09.2017 stattfand, hat Alexander Törpel vom Lehrstuhl Gesundheit und körperliche Aktivität den Nachwuchspreis für seine Präsentation zum Thema "Einsatz von intermittierender normobarer Hypoxie zur Gesundheitsförderung" gewonnen.
Die Beiträge der Nachwuchswissenschaftler wurden von einer sechsköpfigen Jury unabhängig voneinander bewertet. Alexander konnte sich gegen 10 Mitbewerber durchsetzen und überzeugte insbesondere durch die theoretische Fundierung und experimentelle Evaluation der mittlerweile 5-jährigen Forschungsarbeit zum Thema Hypoxie in unterschiedlichen Settings und Zielgruppen.
Herzlichen Glückwunsch Alex!!


Studienprojekt wird von Bachelor-Studierenden auf dem ECSS in Essen vorgetragen
Bei dem diesjährigen Kongress des European College of Sport Science (ECSS) vom 5. bis 8. Juli in Essen, war der Lehrstuhl Gesundheit und körperliche Aktivität mit drei Beiträgen vertreten. Einer der Beiträge zum Thema ACUTE EFFECTS OF NORMOBARIC HYPOXIA ON DUAL-TASK GAIT VARIABILITY wurde von Marie Brennicke als Poster vorgestellt. Die Arbeit entstand aus einem Studienprojekt heraus, das u. a. von den Studierenden Marie Brennicke und Tom Behrendt des Bachelor-Studiengangs "Gesundheits- und Rehabilita- tionssport" durchgeführt wurde. Darüber hi- naus haben die Studierenden an einem Artikel zu diesem Thema mitgearbeitet, der zeitnah international publiziert wird. Der Lehrstuhl möchte hiermit die sehr gute Arbeit der Studierenden würdigen.